Teaser - Wohnriester

Wohnriester

Förderung des Wohneigentums. Komplexe Vorsorge, umfassend beraten.

Wohnriester als Förderung des Wohneigentums.



Früher gab es die Eigenheimzulage. Ein geeignetes Instrument, um den Häuslebauern den Weg in die eigenen vier Wände zu erleichtern. Zum 1.1.2006 wurde diese Förderung abgeschafft. Somit war der Traum von der eigenen Immobilie für viele nicht mehr realisierbar. Seit dem 1.1.2008 gibt es eine neue Förderung: Das Eigenheimrentengesetz, oder auch besser bekannt unter dem Namen "Wohnriester".

Ein komplexes Thema...

Lassen Sie uns eins anmerken - das Thema Wohnriester ist zu komplex, um alle Szenarien und Unabwägbarkeiten darzustellen. Es bedarf hier einer besonderen Beratung. Telefonisch führen wir zu diesem Thema keine Beratung durch – nicht, weil wir nicht wollen, sondern weil diese Informationen zu tief in ein Gespräch führen.

Zum 1.1.2008 wurde diese Förderung über die bekannte Riester-Systematik unter Ausnutzung der bestehenden Verfahrensstrukturen eingeführt. Dazu gehört, dass die Förderung des Wohneigentums in der Ansparphase mit einer nachgelagerten Besteuerung in der Auszahlungsphase einhergeht, die steuerliche Förderung zweckentsprechend und zielorientiert für die Altersvorsorge des Einzelnen eingesetzt hat. Verstanden?

Auf dieser Seite versuchen wir, Ihnen den Wohnriester etwas genauer und verständlicher zu erklären.

...mit möglichen Problemen

Wir möchten die Förderung nicht schlechtreden, trotz allem aber mit den eventuell anfallenden Problemen starten. Der Verkauf des Wohnriesters steht bei uns nicht im Vordergrund. Aber die Beratung. Bitte beachten Sie, dass Sie bei einem Kauf einer Immobilie oder einem Neubau in längeren Zeitabschnitten rechnen sollten als beim Kauf eines PKW.

Angenommen, Sie sind heute 30 Jahre alt und nehmen die Wohnriesterförderung in Anspruch. Dann sollte man schon wissen, wie es mit dieser Förderung aussehen könnte zu einem späteren Zeitpunkt.

Welche Probleme können auftreten?

Verkauf vor Rentenbeginn

Verkauf vor Rentenbeginn

Sie verkaufen Ihre Immobilie vor Beginn des Renteneintritts. Was passiert nun?

Ihre mit Wohnriester geförderte Immobilie wollen/müssen Sie verkaufen. Und das Ganze vor Renteneintritt. Man hat jetzt zwei Möglichkeiten, wobei insbesondere das Finanzamt nicht vergessen werden darf. Wie also umgehen wir die Problematik?

  • Sie müssen innerhalb von 4 Jahren eine neue Immobilie erwerben, die auch eigengenutzt sein muss. Und Sie müssen mindestens die Höhe des fiktiven Kontostands ihres persönlichen Wohnförderkontos an Eigenkapital einsetzen.
  • Oder aber, Sie zahlen aus dem Erlös des Verkaufs der Immobilie den Betrag auf dem Wohnförderkonto in einen neuen Riester-Vertrag ein, und das innerhalb von 12 Monaten.

Sonstiger Verkauf/Vermietung

Sonstiger Verkauf/Vermietung

Sie müssen Ihre Immobilie verkaufen oder vermieten, zum Beispiel aus beruflichen Gründen

Wenn Sie beruflich maximal 1 Jahr vorübergehend aus Ihrer Immobilie ausziehen, ist das förderunschädlich (etwa eine berufliche Versetzung für 12 Monate). Vermieten Sie aber Ihr Objekt, welches gefördert ist, mit einem Wohnriesterdarlehen, sollten Sie ein neues Objekt erwerben oder dem Finanzamt glaubhaft machen, dass Sie spätestens bis zum 67. Lebensjahr in das Objekt zurückziehen und Sie dort vor dem Kamin Ihren wohlverdienten Lebensabend verbringen wollen.

Scheidung

Scheidung

Die Scheidung

Ein nicht so schönes Thema. Partner weg und nun? Hier gilt die gleiche Regel wie bei einem Verkauf der Immobilie vor Renteneintritt. Sie haben vier Jahre Zeit, eine neue Immobilie zu erwerben. Bleibt ein Partner in der geförderten Immobilie wohnen, behalten Sie die Förderung. Sie geht somit nicht verloren.

Verkauf nach Renteneintritt

Verkauf nach Renteneintritt

Renteneintritt geschafft und Sie möchten verkaufen und ziehen aus

Jetzt wird es ein wenig kompliziert. Sie beziehen Rente und kommen auf die Idee, auszuziehen oder aber die Immobilie zu verkaufen. Im hohen Alter kann es passieren, dass ein Partner zum Beispiel in ein Wohn- oder Pflegheim einziehen muss. Das bedeutet, der andere Partner bleibt in der geförderten Immobilie wohnen. Dieses Szenario ist förderunschädlich.

Andererseits: Sie verkaufen nach Renteneintritt die Immobilie. Haben Sie die Immobilie förderschädlich verkauft, erfolgt eine Nachversteuerung der noch nicht versteuerten Restjahre bis zum Endalter 85 Jahre. Haben sie aber die Variante gewählt, bei der Sie einen steuerlichen Rabatt von 30% erhalten haben, dürfen sie diese Immobilie 20 Jahre lang nicht verkaufen. Machen Sie es trotzdem, erfolgt eine Strafbesteuerung mit dem eineinhalbfachen Betrag des vorher erhaltenen Rabatts von 30%, wenn der Verkauf innerhalb der ersten 10 Jahre erfolgt. Verkaufen Sie das Objekt zwischen dem 10. und 20. Jahr, ist der einfache Restbetrag zu versteuern.

Und denken sie bitte schon heute daran: Ihr Einkommen ist nicht mehr das Einkommen vor dem Renteneintritt.


Sie sehen, eine Förderung ist auch mit Hindernissen versehen. Leider werden diese Szenarien beim Verkauf von Wohnriesterverträgen nicht ausreichend erläutert beziehungsweise genau erklärt. Wenn Sie diese Förderung in Anspruch nehmen, dann sollten Sie aber auf alle Eventualitäten hingewiesen worden sein.

Ihr Team - Ihr Vorteil

Eric Mönnich

Eric Mönnich

Stefan Bartusch

Stefan Bartusch

Ruth Büsing

Ruth Büsing

Förderberechtigte Personenkreise

Für wen gilt die staatliche Förderung von Wohnriester?

Als begünstigt oder förderfähig kommt nur in Betracht, wer der unbeschränkten Einkommensteuerpflicht unterliegt. Für folgende Begünstigte trifft das zu:

  • Pflichtversicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung (zum Beispiel Arbeiter und Angestellte)
  • Empfänger von Bezügen nach dem Bundesbesoldungsgesetz (Beamte, Richter und Soldaten)
  • Bezieher von Arbeitslosen– und Krankengeld
  • Eltern in der Kindererziehungszeit
  • Wehr– und Zivildienstleistende
  • Bestimmte Selbständige (zum Beispiel Handwerker, die in die Handwerksrolle eingetragen sind)
  • Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes

Wer hat keinen Anspruch auf Wohnriester?

  • Selbständige (sofern diese nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind)
  • Angestellte und Selbständige, die in einer berufsständischen Versorgungseinrichtung und nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind (zum Beispiel Steuerberater, Apotheker, Rechtsanwälte)
  • Beschäftigte, die in einer Zusatzversorgung pflichtversichert sind und denen dadurch immer noch eine beamtenrechtliche Gesamtversorgung gewährt wird
  • Freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung Versicherte
  • Geringfügig Beschäftigte, die versicherungsfrei sind
  • Rentner, also Bezieher einer Vollrente
  • Studenten, die während des Studiums erforderliche Praktika ableisten oder die regelmäßig weniger als 450 Euro verdienen

Auch hier und da gibt es Grenzfälle. Wir können leider nicht auf alle Eventualitäten eingehen. Bei Fragen zur Wohnriesterförderung nehmen Sie einfach kurz Kontakt zu uns auf.

Das Wohnriesterförderkonto

Auch bei diesem komplexen Thema können wir nicht auf alle Eventualitäten eingehen. Das besondere an Riester-Verträgen ist folgendes: Alle Einzahlungen in die unterschiedlichsten Riester-Verträge sind steuerfrei. Im Gegenzug müssen die Auszahlungen versteuert werden. Dieser Modus wird auch als nachgelagerte Besteuerung bezeichnet.

Beim Wohnriestermodell haben wir eine Besonderheit: Im Rentenalter erfolgt keine Auszahlung. Die Einzahlungen sowie die Zulagen wurden für eine schnellere Entschuldung genutzt.

Aus diesem Grund wird ein fiktiver Wohnriester geführt. Der Gesetzgeber unterstellt beim Wohnriester, dass Ihre jährlichen Einzahlungen von maximal 2.100 Euro auf dieses fiktive Wohnriesterkonto geflossen sind. Dieses Konto wird mit einem jährlichen Zins von 2% verzinst. Dadurch ist ein fiktives Guthaben vorhanden, das das Finanzamt besteuern kann, wenn der Förderberechtigte das wohlersehnte Rentenalter erreicht hat. Der Steuervorteil bleibt bei dieser Regelung unangetastet.

Das Kapital, was bis dahin auf Ihr Wohnförderkonto geflossen ist, können Sie bis zum 85. Lebensjahr versteuern, obwohl keine Auszahlungen mehr erfolgen.

Anhand von Beispielen möchten wir Ihnen dies erläutern:

Beispiel 1

Beispiel 1

Im Laufe der Zeit hat sich auf Ihr Wohnförderkonto ein Betrag von 50.000 Euro angesammelt. Ihr Renteneintritt erfolgt mit 65 Jahren. Somit wären 20 Jahre lang (Renteneintritt mit 65 bis zum 85. Lebensjahr) jährlich 2.500 Euro (50.000 Euro fiktives Guthaben / 20 Jahre) zu versteuern abzüglich Ihres Sparerfreibeitrags. Die Höhe der Steuer richtet sich nach ihrem persönlichen Steuersatz im Rentenalter. Verstirbt der Förderberechtige vor Ablauf des 85. Lebensjahres, muss der Erbe die restliche Steuerzahlung übernehmen.

Beispiel 2

Beispiel 2

Eine andere Variante ist folgende: Mit Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand, zum Beispiel mit dem 65. Lebensjahr, können Sie ihre Steuern auf einem Schlag zurückzahlen. Dies wird vom Vater Staat mit einem Rabatt von 30% "gesponsert". Der Rest von 70% wird dem jeweiligen Einkommen im Rentenalter zuaddiert.

Das bedeutet: Ihr Wohnförderkonto weist ein fiktives Guthaben von 50.000 Euro auf. Abzüglich des Rabatts von 30% ergibt sich ein fiktives Guthaben von 35.000 Euro. Dieser Restbetrag erhöht das zu versteuernde Einkommen im ersten Rentenjahr. Diese Variante ist für die meisten Riestersparer weniger sinnvoll, weil das zu versteuernde Einkommen in einem Jahr ziemlich hoch ausfallen kann und demzufolge eine hohe Steuerlast auf Sie zukäme.

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